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        • Zamma fenda, was zamma bassd
          • Zamma fenda, was zamma bassd

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            Kennen Sie Worte wie kheia oder losna? Macht es Sie wonderfitzig, zu erfahren, was diese Worte bedeuten?

            Dann empfehle ich Ihnen mal zamma zuo fenda, was zamma bassd. Das könnte Ihnen kinderleicht gelingen mit dem Schwäbisch Memo, das die Klasse 4 der Kilian-von Steiner Schule in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schwäbischer Dialekt entwickelt und erstellt hat.

            Mit fachkudiger Unterstützung von Frau Haaf als Expertin für die gesprochenen schwäbische Sprache und Frau Weingardt als Vorsitzende des Fördervereins Schwäbischer Dialekt wurden die Kinder in die schwäbische Sprache eingeführt. Zunächst veranstaltete Frau Haaf mit der Klasse ein Schwäbisch Quiz. Zuhause sammelten die Kinder fleißig schwäbische Worte. Zu jedem Nomen malten die Kinder wunderbare Bilder, so fällt die Zuordnung bie besonders herausfordernden Wörter nicht allzu schwer.

            Den zweiten Teil der Karten ziert jeweils ein Adjektiv und ein Verb. Das ist manchmal ganz schön kniffelig.

            Am Computer kreirten die Kinder Rahmen für das Spiel und schrieben schließlich kleine Dialoge zur Erklärung der Wörter. So ist ein buntes und lehrreiches Spiel entstanden, das auf vielfältige Weise gespielt werden kann. Das beiliegende Booklet erklärt Spielregeln und enthält die Dialoge.

            Die Kinder aus Klasse 4 können wirklich stolz sein, dass sie auf diese Weise Teil des Jubiläumsjahres 25 Jahre Förderverein Schwäbischer Dialekt wurden. Ein großes Dankeschön geht auch an Frau Ruf, die dieses Projekt mit viel Engagement und Herzblut durchgeführt hat! Als krönenden Abschluss dürfen drei Kinder aus der Klasse das Projekt beim Festakt in der alten Aula in Tübingen am 16. Juli vorstellen.

          • Bischof Klaus Krämer besucht die Kilian-von-Steiner Schule am 16. April 2026

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            Bischof Dr. Krämer besucht die Kilian-von-Steiner Schule. Die Kinder nutzen die Gelegenheit, dem prominenten Gast ihre vielen Fragen zu stellen

            Bischof Dr. Klaus Krämer besucht die Schule in Bad Niedernau.

            Bischof Dr. Klaus Krämer geht von Station zu Station und spricht mit den Schülerinnen und Schülern. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

            Bischof besucht Schule in Bad Niedernau.

            Rektorin Almut Deus und Bischof Dr. Klaus Krämer bei der Fragerunde mit den Schüler:innen zu Beginn des Besuchs. Bild: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Gregor Moser

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            Mit einem Lied und einer bunt gestalteten Kerze als Willkommensgeschenk begrüßten die Kinder und Lehrer:innen der Kilian-von-Steiner Schule in Bad Niedernau Bischof Dr. Klaus Krämer unlängst zu einem Besuch in ihrem Schulhaus. 

            Bischofsweihe im Livestream

            Dazu kam es wie folgt: Rektorin Almut Deus hatte während ihrer eigenen Schulzeit das gleiche Gymnasium wie der Bischof in Winnenden besucht und gemeinsam mit ihren Schüler:innen verfolgte sie im Dezember 2024 die Weihe von Bischof Dr. Krämer im Livestream auf dem diözesanen YouTube-Kanal. Bei einer Veranstaltung mit dem Bischof im Rottenburger Waldhorn-Kino kam sie mit ihm ins Gespräch und lud ihn nach Bad Niedernau ein. 

            Lieblingsgeschichte aus der Bibel

            Ihre rund 70 Schülerinnen und Schüler nutzten nun die Gelegenheit, dem Bischof viele Fragen zu stellen, die Dr. Krämer alle ausführlich beantwortete. So erfuhren die Kinder der Ganztagesschule beispielsweise, dass die Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums mit den Heiligen Drei Königen schon seit Kindertagen die Lieblingsgeschichte des Bischofs aus der Bibel ist, er seinen Urlaub gerne in den Bergen beim Wandern und Lesen verbringt, er bereits dreimal Papst Leo XIV. getroffen hat und dass er auf eine einsame Insel gerne seinen iPod mitsamt Solartechnik zum Aufladen mitnehmen würde, um seine Musik dabei zu haben. Die Frage, ob er als Kind gerne die Kirche besucht hatte, bejahte der Bischof und gab den Schüler:innen den Rat, in ihrer Kirchengemeinde aktiv zu werden. „Das ist schön und besonders.“

            Farbenfrohes Geschenk

            An verschiedenen Stationen im Schulhaus beschäftigten sich die Kinder anschließend beispielsweise damit, ob es jemanden gibt, den sie kennen und der Mut oder eine Aufmunterung braucht, sie bemalten Steine für ein farbenfrohes Geschenk an diese Menschen und formulierten Gebete. Bischof Dr. Krämer ging von Station zu Station, sprach mit den Schülerinnen und Schülern, unterstützte sie und machte auch beim Bemalen der Steine mit.

            Ein Bild für unser Leben 

            Bevor der Bischof dann Kinder und Lehrer:innen nach einer gemeinsamen Andacht segnete und die Schule wieder verließ, zeigten ihm die Kinder noch eine selbst gestaltete Szene, in der sie auf der Bühne die Bibelstelle nachstellten, in der die Jünger gemeinsam mit Jesu bei einer Bootsfahrt auf dem See Genezareth in einen Sturm geraten, Todesangst bekommen, sie den schlafenden Jesus wecken, er dem Sturm Einhalt gebietet und fragt: „Warum habt ihr Angst? Vertraut ihr mir so wenig?“ Bischof Dr. Krämer applaudierte und sagte den Schülerinnen und Schülern, dass diese Szene ein Bild für unser Leben ist. Denn es sei gut zu wissen, dass wir nicht allein sind und es helfe immer, anderen Menschen Mut zuzusprechen, wenn ein Sturm im Leben tobt. 

            Gregor Moser

             

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